https://www.sueddeutsche.de/kultur/historisches-hollywood-skandale-skandale-1.4412663  Die Süddeutsche Zeitung/Sofia Glasl zu "Der blutrote Teppich", 18.4.2019 (SZ-Krimibeilage)

 

Wie schon im ersten Band der Reihe schafft Christof Weigold eine stimmige Melange aus Filmgeschichte und klassischem Krimi. 

Mit historisch verbrieften Details des Mordfalles und noch heute aktuellen Diskussionen schichtet Weigold den Krimi zu einem Palimpsest aus Hollywood-Gesellschaftsroman, Hardboiled-Fiktion und gewitztem Kommentar. 

 

Nils Heuner, kulturnews https://www.kulturnews.de/christof-weigold-der-blutrote-teppich/

Christof Weigold führt uns im zweiten Teil seiner rasanten Detektivreihe durch das Hollywood der Roaring Twenties. Und er zeigt mit „Der blutrote Teppich“, wie man mit der vermeintlich überholten Form des Whodunit immer noch zeitgemäß unterhält. 

Christof Weigold weiß, wie man einen realen historischen Fall zu einem kurzweiligen Schmöker macht, der nie altbacken rüberkommt. Mit großer historischer Kenntnis erweckt er Hollywoods Aufbruchsjahre nach der Stummfilmära atmosphärisch dicht zum Leben. ... Gewitzte Dialoge verkürzen die Zeit bis zur nächsten Action, und mit Cliffhangern und immer neuen Wendungen vermag er bis zur letzten Seite die Spannung hochzuhalten. Skandale und Intrigen gab es in der Traumfabrik schon lange vor O. J. Simpson und Harvey Weinstein – und mit Christof Weigolds Pageturner erlebt man sie hautnah. 

 

WDR4-Buchtipp, Stefan Keim:

Das erste Buch mit Hardy Engel – "Der Mann, der nicht mitspielt" – war ein Erfolg und hat Preise gewonnen. Mit "Der blutrote Teppich" hält Christof Weigold das Niveau und baut die Figuren weiter aus. Herrlich ist auch Hardys neue Partnerin, die selbstbewusste Regisseurin Polly Brandeis. Ein spannendes, enorm unterhaltendes Buch, das nebenbei viel über die Entstehungsjahre Hollywoods erzählt.

 

Stern, Hörbuch-Tipp:Die Stärke von Christof Weigolds erstem Roman kommt auch in seinem neuen Werk voll zum Tragen. Schon bei "Der Mann, der nicht mitspielt" gelang dem Autor eine mitreißende Mischung aus Fakten und Fiktion 

Gute Unterhaltung, bei der man auch noch etwas dazulernt: Christof Weigolds Zweitling ist eines dieser Bücher, die man fast jedem ans Herz legen kann.

 Pressestimmen zu "Der Mann, der nicht mitspielt":

»Stilistisch bewegt sich Christof Weigold sehr kurzweilig auf Hardboiled-Terrain[...]«
(Stern 2018-03-22)

»ganz großes Kino – im wahrsten Sinne des Wortes.« (Silke Arning SWR1 2018-07-20)

»überaus lesenswert« (Ö1, ORF 2018-06-25)

»In jeder Hinsicht [...] ganz großes Kino zum Lesen.« (WDR 2 Krimitipp 2018-04-23)

»[...] liest sich wie ein Kommentar zum Weinstein-Skandal« (Hermann Weiss Welt am Sonntag 2018-03-18)

»Ein gelungener erster Fall, der neugierig macht auf den zweiten Teil. (Tanja Drecke buchhandlung-schwarzaufweiss.de 2018-03-17)

»Ein brillantes Hollywood-Debüt« (Südkurier 2018-03-16)

»Weigold entpuppt sich mit seinem Mix aus Melancholie und trockenem Humor als Musterschüler berühmter Vorbilder wie Raymond Chandler und Dashiell Hammett, den Königen des düsteren Detektivromans.« (Westfälische Allgemeine Zeitung 2018-03-12)

» Der Mann, der nicht mitspielt ist überraschend aktuell, trotz des opulenten historischen Settings.« (Brigitte 2018-02-28)

» Der Mann, der nicht mitspielt verbindet sehr gelungen eine Krimihandlung mit einer faszinierenden historischen Situation. Spannung und Zeitkolorit ergänzen einander, wie man es sich in einem historischen Krimi wünscht. Hardy Engel ist ein Ermittler mit Zukunft.« (Westfälische Nachrichten 2018-02-28)

Jurybegründung - Nominierung Friedrich-Glauser-Preis 2019/Debütroman: 

Christof Weigold,
Der Mann, der nicht mitspielt, KiWi

„Ihre Stimme klang, als würde sie jeden Morgen mit Gin gurgeln, während in einem Aschenbecher daneben eine Zigarette verqualmte.“

Der deutsche Veteran des Ersten Weltkriegs, Hardy Engel, arbeitet als Filmkomparse und Privatdetektiv im Hollywood der wilden zwanziger Jahre und stolpert in einen Fall von unvorhersehbaren Ausmaßen.
Der Autor hat mit Herzblut und Leidenschaft sowie durch gute Recherche aus einem „True Crime“ eine gelungene „True Fiction“ gestaltet. Dabei gibt er durch seine originelle Hauptfigur ernüchternde Einblicke in die Abgründe hinter der glitzernden Fassade der Filmfabrik. Ein Highlight nicht nur für Cineasten.